Das Volksfest des Limpurger Landes
» Geschichte des Pferdemarkts
Jeweils
am zweiten Montag im Monat Februar treffen sich in Gaildorf die Freunde von
Pferden, Kutschen und Gespannen. Vorläufer des Gaildorfer Pferdemarktes
waren nach 1900 die landwirtschaftlichen Bezirksfeste. Im vergangenen Jahrhundert
bis Mitte der 20er Jahre gab es die Gaildorfer Bauerntage.
Dem ehemaligen Gaildorfer "Pferdezuchtverein für Kaltblut" und dem Oberamtstierarzt Dr. Fritz Bickele ist es zu verdanken, dass 1928 erstmals "zur Hebung der Pferdezucht" ein Pferdemarkt abgehalten wurde.
Im vergangenen Jahrhundert bis zum Anfang der 50er Jahre waren die Pferdemärkte echte Märkte, die von den Bauern mit großen Hoffnungen beschickt wurden. So mancher konnte sein Einkommen nach lebhaftem Handel mit dem Verkauf einer Zuchtstute oder eines Kaltblutfohlens aufbessern.
» Pferdemarkt heute
Heute
hat sich der Pferdemarkt zum größten Volksfest im Limpurger Land
entwickelt, das in jedem Jahr von 20.000 bis 30.000 Interessierten aus nah
und fern besucht wird.
Samstags werden beim Fuhrmannstreffen die Pferdegespanne mit Kutschen auf den Kocherwiesen prämiert.
Am Sonntag lädt die Gaildorfer Geschäftswelt zu einem verkaufsoffenen Sonntag ein. Einen weiteren Höhepunkt des sonntäglichen Programms bilden die Pferdeschau mit Pferdeverkauf in der Reithalle und die Hengstpräsentation.
Am Montagvormittag zieht die Prämierung der Pferde auf den Kocherwiesen zahlreiche Pferdeliebhaber an. Im Mittelpunkt des Programms am Montagnachmittag stehen der große Festzug und der Krämermarkt, zu dem 150 Marktkaufleute ihre Stände aufstellen.
Begleitet wird der Pferdemarkt von der landwirtschaftlichen Ausstellung auf dem Hallengelände, Fachvorträgen sowie verschiedenen kulturellen Veranstaltungen.
» Aktuelles
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