Geschichte der Stadt Gaildorf
19. und 20. Jahrhundert
1806
Die bis dahin reichsunmittelbare Grafschaft Limpurg kommt nach Auflösung
des Deutschen Reiches unter die Oberhoheit Württembergs. Dadurch wird
Gaildorf zur württembergischen Oberamtsstadt.
1815 - 1819
Justinus Kerner Oberamtsarzt in Gaildorf.
1843
Eröffnung des ersten Postbüros in Gaildorf.
1846
Erbauung der Villa Waldeck, dem heutigen Kernbereich des Bentinckschen Schlosses
(jetzt Rathaus), 1880 erweitert.
1868
Großer Stadtbrand dem 46 Gebäude, die Kirche und das Pückler-
und Limpurgsche Schloss zum Opfer fallen.
1879/1880
Eröffnung der Bahnlinien nach Hessental und Murrhardt.
1902
Bau des Kernerturms auf dem Kirgel.
1908
Bau der von dem in Gaildorf aufgewachsenen Schwefelkönig Hermann Frasch
gestifteten Turn- und Festhalle (1945 abgebrannt).
1928
Erster Pferdemarkt in Gaildorf.
1938
Auflösung des Oberamtes Gaildorf und Zuordnung der Stadt zum Landkreis
Backnang.
1945
Zweite Zerstörung der Stadtkirche und des Pücklerschen Schlosses
durch Kriegshandlungen.
1949
Gründung der ARWA-Strumpfwerke in Unterrot, die in ihrer Glanzzeit bis
zu 1.600 Menschen beschäftigten, im Jahr 1973 jedoch wieder geschlossen
wurden.
1967
Das ehemals Bentincksche Schloss wird Rathaus.
1971 - 1974
Ottendorf, Unterrot und Eutendorf werden nach Gaildorf eingegliedert.
1972
Auflösung des Landkreises Backnang. Zuordnung der Stadt zum Landkreis
Schwäbisch Hall.
1976
Eröffnung des Mineralfreibades.
1979
Erweiterung der Großsporthalle.
2004
Gaildorf feiert "600 Jahre Stadtrechte".























Die Archivverwaltung macht die schriftlichen Zeugnisse zur Geschichte des
Landes und seiner Bewohner zugänglich.