Stadt Gaildorf

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Sicherheitstipps

Reisigverbrennung

Wenn die kalten Tage weichen und die warmen Tage wieder vor der Tür stehen, widmen sich viele Garten- und Grundstücksbesitzer der liebsten Beschäfigung: der Garten- und Grundstückspflege.

Doch was passiert mit den anfallenden pflanzlichen Abfällen?

In Gaildorf gibt es den Wertstoffhof und in Eutendorf den Häckselplatz. Beide werden vom Amt für Abfallwirtschaft des Landratamtes Schwäbisch Hall betrieben. Ebenso finden in dessen Auftrag eine 14-tägige Leerungen der Biomülltonnen statt.

Immer öfter werden diese planzlichen Abfälle nicht entsorgt, sondern verbrannt. Deshalb spricht man hier von Riesigverbrennungen. Doch auch hier gibt es Punkte, die berücksichtigt werden sollten.

Informieren Sie sich hier:

Rechtsgrundlage für das Verbrennen von Reisig ist die "Verordnung der Landesregierung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen".

"Pflanzliche Abfälle dürfen nur außerhalb der Ortsbebauung (§ 35 Außenbereich) auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verbrannt werden, soweit sie aus landbautechnischen Gründen oder wegen ihrer Beschaffenheit nicht in den Boden eingearbeitet werden können. Sie müssen zur Verbrennung so weit wie möglich zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden, flächenhaftes Abbrennen ist verboten. Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Das Feuer muss ständig unter Kontrolle gehalten werden, so dass durch Rauchentwicklung keine Verkehrsbehinderung und keine erhebliche Belästigung sowie kein gefahrbringender Funkenflug entstehen. Die danach und nach anderer Vorschriften erforderlichen Abstände von benachbarten Grundstücken und sonstigen gefährdeten Objekten sind einzuhalten. In keinem Fall dürfen folgende Mindestabstände unterschritten werden:

a) 200 m von Autobahnen
b) 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
c)  50 m von Gebäuden und Baumbeständen

Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden, desgleichen nicht in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Verbrennungsrückstände sind alsbald in den Boden einzuarbeiten.

Das Bild oben zeigt einen Einsatz der Feuerwehr bei einer nicht genehmigten Abfallverbrennung innerhalb der Ortsbebauung.

Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist unbedingt der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle rechtzeitig zu melden!

              Die Leitstelle erreichen Sie rund um die Uhr unter der Rufnummer 0791 / 19296.

Wespen, Hornissen, Bienen und Eichenprozessionsspinner

So unliebsam für manche Menschen bereits Wespen, Hornissen und Bienen am Tisch sind, umso abschreckender ist ein großes Wespennest in der Umgebung einer Wohnung oder eines Hauses.

Die Feuerwehr Gaildorf entfernt diese nicht!                                                 

Hierzu wenden Sie sich bitte an private Schädlingsbekämpfungsunternehmen, welche Sie dem Branchenfernsprechbuch entnehmen können.

Für das Entfernen von Eichenprozessionsspinner ist das Forstamt Gaildorf zuständig. Hier bitte während den üblichen Arbeitszeiten die Rufnummer 07971 / 4009 wählen.

Weitere Informationen zu Wespen und Hornissen gibt das Landratsamt Schwäbisch Hall, hier der Link: www.lrasha.de/de/buergerservice/naturschutz-umwelt/naturschutz-umwelt/

Rauchwarnmelder

In Baden-Württemberg gilt die Rauchmelderpflicht für Bestandsbauten schon ab 01.01.2015!

Hinweise finden Sie unter www.rauchmelderpflicht.eu

Weitere Informationen

Kontakt

Stadtverwaltung Gaildorf

Schloss-Straße 20
74405 Gaildorf

Tel.: 07971/253-0
Fax: 07971/253-188

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