Breitbandausbau in Gaildorf

Eigenwirtschaftlicher Ausbau durch die Glasfaserplus

Die Firma Glasfaserplus hat angekündigt, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfaseranschlüssen südlich der Bahnhofstraße durchzuführen. Der Baubeginn ist für Oktober 2026 geplant. Die Firma Euronet übernimmt die Bauarbeiten. Das neue Netz ermöglicht stabile Internetverbindungen mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Alle gängigen Anwendungen wie Streaming oder Home Office sind damit problemlos nutzbar. 

Kunden müssen selbst aktiv werden und ihren Anschluss bei einem Anbieter buchen. Während der Ausbauphase ist der Hausanschluss kostenfrei. Nach Abschluss entstehen Kosten, bei der Telekom zum Beispiel einmalig 999,95 Euro. Buchungen sind online unter www.telekom.de/glasfaser, im T-Shop Schwäbisch Hall (Dreihmühlengasse 1) oder bei MoCoS Mobilfunk (Karlstraße 32, Gaildorf) möglich. Vom 7. bis 11. Juli 2026 informiert ein Truck vor dem Edeka (Bahnhofstraße 66) über das Angebot. Öffnungszeiten: Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa 10.00–17.00 Uhr. Kundenservice: 0800 2266 100 (Privat) oder 0800 3306709 (Geschäftskunden).

Erfüllung abgeschlossener Verträge mit Stiegeler

Die Firma Stiegeler hat angekündigt, die mit ihr geschlossenen Verträge zu erfüllen und über Glasfaserplus anzuschließen.

Ausbau durch den Zweckverband Breitband Schwäbisch Hall

Bund und Land haben Fördermittel bereit gestellt, um den Ausbau des Glasfasernetzes für unterversorgte Haushalte zu finanzieren. Anschlussberechtigt sind alle Haushalte, deren vertraglich zugesicherte maximale Leistung bei unter 30 Mbit/s liegt. Der Zweckverband wurde mit der Umsetzung der Arbeiten beauftragt und hat mittlerweile alle Haushalte angeschrieben, die für die Förderung berechtigt sind. Die Stadt Gaildorf hat einen Anteil von 10 Prozent der Kosten zu tragen, die Gesamtkosten für Gaildorf werden auf rund 9 Millionen Euro geschätzt. 

Der Zweckverband führt gegenwärtig letzte Arbeiten durch, um das passive Netz zu erstellen. Es fehlen noch einige Häuser, z.B. in Winzenweiler, in Unterrot und in Eutendorf, auch die Infrastruktur mittels der POP-Stationen ist noch nicht völlig fertiggestellt. Sind diese Arbeiten erledigt, dann wird das passive Netz an den Telekommunikationsdienstleister übergeben, der dann das Netz aktiv schaltet. Die betroffenen  Haushalte werden dann von diesem Anbieter rechtzeitig informiert.